Das Häs

 

 

Schlossberg-Hexe

Die Schlossberghexe wurde im Jahre 2000 in die Welt gerufen und beruht auf den alten Geschichten und Sagen der Hexerei in und um Loßburg. Der Name „Schlossberghexe“ ist zurückzuführen auf den Schlossberg im Zentrum Loßburgs, auf welchem früher eine Wasserburg stand.

Die Burg Loßburg, auch Loseburg und früher Loseburch genannt, ist eine abgegangene Wasserburg auf dem sogenannten „Schlossbuckel“ im oberen Ortsteil der Gemeinde Loßburg im Landkreis Freudenstadt (Baden-Württemberg).

Die dendrochronologische Untersuchung eines Eichenbalkens der Burg, deren Gründung auf die Grafen von Sulz und Herren von Geroldseck zurückgeht, legt die Bauzeit zwischen 1252 und 1273. Die Geroldsecker zogen einen Wassergraben von dem Kinzigursprung zu ihrer neuen Burg und bauten sie entsprechend ihrer Stammburg Burg Lahr zur Wasserburg aus.

Ende des 13. Jahrhunderts wurde ein Vogt von Loßburg, Sohn Volmars von Neuneck, genannt. Die Burg wurde zuerst als Höhenburg im oberen Ortsteil auf einer Aufschüttung („Schlossbuckel“) über einem Pfahlrosterrichtet, verfügte über eine Ringmauer und einen runden Bergfried.

 

Kinzig-Geist

Der Kinziggeist wurde im Jahr 2005 erschaffen. Sagen und Legenden erzählen von zahlreichen Geistergeschichten in Loßburg, besonders die von Wassergeistern. Der Name „Kinziggeist“ leitet sich durch den Fluss Kinzig ab, der in Loßburg an der Kinzigquelle seinen Ursprung findet.

Die Kinzig ist ein Fluss, der den mittleren Schwarzwald und die Oberrheinische Tiefebene auf einer Länge von 93 km durchfließt. Sie ist mit einer Wasserführung von rund 28 m³/s[4] der Größte der dem Rhein zufließenden Flüsse des Schwarzwaldes und hat mit ihren Nebenflüssen das größte Talsystem des Schwarzwaldes geschaffen. Früher galt das Kinzigtal als Grenze zwischen Nord- und Südschwarzwald oder auch zwischen Nord- und Mittlerem Schwarzwald. Sein gesamter Verlauf liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Der Name des Flusses soll keltischen Ursprungs sein.

 

 

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